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natürlich TIERISCH GESUND leben

 

 Gesunder Geist = Gesunder Körper

War früher die Frage umstritten, ob Tiere eine Psyche besitzen oder nur Ihren Instinkten folgen, so weiß man heute, dass Tiere Emotionen besitzen, die weit über Ressourcen-Gewinnung und Verteidigung hinausgehen.

Hunde z.B. empfinden empathisch mit ihrem Menschen mit – jeder liebende Hundebesitzer weiß das schon lange, und neuerdings weiß es nun auch die Wissenschaft ��

Hunde sind jedoch nicht die emotionalen Anhängsel ihrer Menschen. Als Hunde und als Individuen haben sie ihre eigenen Bedürfnisse und dementsprechend auch ihre eigenen emotionalen Reaktionen, wenn diese nicht erfüllt werden. Frustration, Angst oder Aggression kann die Folge sein von Überforderung, Langeweile, Reizüberflutung etc.

Oft richtet sich die Kompensation des Stresses gegen den eigenen Körper. So kann eine Katze aus heiterem Himmel anfangen ihren Bauch kahl zu schlecken, weil sie erkannt hat, dass diese Aktivität beruhigend wirkt. Oder ein Hund schleckt sich aus Langeweile die Pfoten blutig, weil er sonst nichts zu tun hat. So folgt eine körperliche Erkrankung der psychischen Notsituation.

Genauso können – umgekehrt - körperliche Erkrankungen krankhaftes Verhalten auslösen. So kann z.B. eine Unterfunktion der Schilddrüse ein lethargisches, müdes Verhalten zur Folge haben.

Man kennt heute zahlreiche psychische Krankheiten auch beim Hund: Ängste, Depressionen, Hypersexualität, Ticks, selbstzerstörerisches Verhalten, gestörtes Sozialverhalten mit Artgenossen, Hyperaktivität, Aggression etc.

Oft werden Tiere als austherapiert angesehen und entweder euthanasiert oder ins Tierheim abgegeben. Zumindest aber belastet die „Verhaltensstörung“ die Beziehung zwischen Mensch und Tier schwer. Auch das betroffene Tier selbst erlebt in seiner Situation erheblichen Leidensdruck.

Es ist wichtig zu verstehen, dass nur die Identifikation der Ursache für den Leidensdruck der Beginn einer erfolgreichen Therapie sein kann.

Dazu gehört nicht nur das Auffinden und die Therapie körperlicher Erkrankungen, sondern auch die Betrachtung der Beziehung und der Interaktionen zwischen Mensch und Hund.

Sind die Erwartungen des Menschen an seinen Hund realistisch?

Erfüllt der Mensch die Erwartungen, die sein Hund an ihn hat?

Welche Schritte müssen gemacht werden, um zu einem gesunden gemeinsamen Lebensweg zu gelangen?

Dazu stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, z.B. eindeutige Kommunikation, neue verlässliche Rituale, Konditionierung eines veränderten Verhaltens, Entspannungstechniken, körperlich und geistig adäquate Beschäftigung und Auslastung.

Eine Veränderung von krankhaftem Verhalten setzt voraus, dass der Hund neue Verhaltensmuster lernen kann. Manchmal ist es erforderlich durch Hilfsmittel eine Lernfähigkeit zu ermöglichen, z.B. durch pflanzliche angstlösende Arzneien, Tellington Touch Bänder, Gravity-Decke oder Nahrungsergänzungsmittel.

Ich erstelle für meinen Patienten ganzheitliche Therapie-Konzepte und begleite Sie auf Ihrem Weg.

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